Philosophie

Die Liberale Gesellschaft von 1965 e.V. wurde von Persönlichkeiten aus Bremen und Bremerhaven mit dem Ziel gegründet, durch Information und Diskussion die Bereitschaft des Einzelnen zum praktisch-politischen Einsatz für Freiheit und Selbstverantwortung in der modernen Gesellschaft zu fördern.

Ihr ausschließlicher und unmittelbarer Zweck ist es, in liberalem Geist...

(Auszug aus der Satzung in der Fassung vom 06.05.1994)


Kurzvorstellung

Die Liberale Gesellschaft (LibG) im Land Bremen ist im Jahre 1965 von Senatoren und weiteren Honoratioren aus den beiden Städten Bremen und Bremerhaven als gemeinnütziger eingetragener Verein gegründet worden. Sie besteht aus ca. 50 Mitgliedern und betreibt auf liberaler Grundlage Politikberatung und politische Erwachsenenbildung in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit durch Seminare, Workshops, Vorträge, Diskussionen und Veranstaltungen aller Art in kleinerem und größerem Kreis im Land Bremen sowie im niedersächsischen Umland vornehmlich auf den Gebieten Wirtschaft, Finanzen, Rechtsstaat, Kultur sowie Sozial- und Gesellschaftspolitik. Sie ist Sammelbecken und Forum gerade auch für das wirtschaftlich denkende und handelnde Bürgertum, also der Leistungsträger unserer Gesellschaft mit einer ausgeprägten Abneigung gegenüber sachfremder und gedankenlos beliebiger Politik. Wo zunehmend erforderlich, möchte sie das Engagement dieser Kräfte und ihren Widerstand gegen Fehlentwicklungen wecken und bündeln.

Sie versteht sich als selbstständiges Mitglied der liberalen Familie und ist unabhängig von Parteien, also auch von der FDP, die ihrerseits ein unabhängiges Mitglied der liberalen Familie ist. Sie finanziert ihre Veranstaltungen durch Mitgliedsbeiträge, steuerabzugsfähige Spenden, (geringfügige) Zuschüsse aus dem bremischen Haushalt sowie (höhere) Zuwendungen aus den Mitteln der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Potsdam (Büro Hannover).

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden Horst-Jürgen Lahmann, Rechtsanwalt, MdBB a.D., den stellvertretenden Vorsitzenden Georg von Groeling-Müller, MdBB a.D., und Claus Jäger, Rechtsanwalt, Wirtschaftssenator a.D., MdBB a.D., sowie dem Jurastudenten Björn Aschemann.

Die Liberale Gesellschaft hat in letzter Zeit Veranstaltungen u.a. zu den Themen Freiheit und Sicherheit, Maßnahmen zur Terrorismusabwehr, Föderalismusreform und speziell Bremerhavener Fragen im Landesverbund durchgeführt und beschäftigt sich auch grundsätzlich mit Theorie und Praxis z.B. des Neoliberalismus. Soeben hat sie ihre Denkschrift „Wirtschaft im Land Bremen“ öffentlich vorgestellt, mit der sie Vorschläge zur Erhaltung der Selbstständigkeit der Freien Hansestadt Bremen und ihrer beiden Stadtgemeinden durch die Befreiung aus der gefährlichen Schere zwischen öffentlicher Überschuldung und zu schwacher Wirtschaftskraft sowie durch eine aktivierende Politik auf allen Feldern unterbreitet. Sie richtet sich an alle handelnden Personen und Institutionen besonders in Wirtschaft und Politik und fordert darüber hinaus alle verantwortlichen Frauen und Männer zum Mitdenken und zur gemeinsamen Tat auf.

Sie bietet dazu allen eine offene Diskussion an und bildet zu den verschiedenen Themenkreisen mitgliedsunabhängige Arbeitsgruppen (z.B. Wirtschafts-Runde, Kulturkreis etc.), um am Ende der ergebnisoffenen Debatten eine übergreifende gemeinsame Plattform zu schaffen, die geeignet erscheint, in den Lebensfragen unseres Landes Einfluss auf die zur Zeit noch lethargisch verharrende Politik zu gewinnen.